Weiße Pracht in NRW: Schnee-Chaos bleibt aus

Weiße Pracht in NRW : Schnee-Chaos bleibt aus

Düsseldorf (RPO). Der erste Winter-Schnee ist da. Auf den Autobahnen in NRW kam es vereinzelt zu Staus. In Schleswig-Holstein verursachte die Glätte zahlreiche Unfälle. Es soll weiterhin kalt bleiben. Das befürchtete Schnee-Chaos ist jedoch ausgeblieben.

Der Winter ist endgültig in Deutschland und vor allem in NRW angekommen. In der Nacht zum Donnerstag fiel der erste Schnee. Da die weiße Pracht seit einigen Tagen angekündigt war, hatten sich die Straßen- und Verkehsbehörden vorbereitet. Ein Großteil der Verkehrswege ist bereits gestreut. Trotzdem kommt es vereinzelt zu Staus. Vor allem die A3, A40 und die A52 sind im Ruhrgebiet betroffen.

Schleswig-Holstein hat es schlimmer erwischt. Ergiebiger Schneefall hat dort für teils erhebliche Straßenglätte gesorgt. In Flensburg sowie den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland kam zu zahlreichen Verkehrsunfällen, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden, wie die Polizei mitteilte. Überwiegend blieb es bei Blechschäden.

Gegen 2.00 Uhr waren dann die Straßen- mit Ausnahme des gut befahrbaren nördlichen Abschnittes der Autobahn 7 überwiegend spiegelglatt. Auf dem Nordstrander Damm kam es darüber hinaus teilweise zu Schneeverwehungen. Innerhalb von 5 Stunden gab es insgesamt 17 Verkehrsunfälle.

Wetter bleibt winterlich

Das Wetter bleibt in den kommenden Tagen kalt und winterlich. Am Donnerstag überwiegt weiterhin starke Bewölkung, wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in Offenbach mitteilte. Im Norden und Nordwesten schneit es gebietsweise. Es herrscht Dauerfrost mit Höchstwerten zwischen minus einem und minus sieben Grad.

In der Nacht zum Freitag ist es vielfach stark bewölkt und nur örtlich klar. Vor allem in der Osthälfte schneit es etwas. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus ein und minus zehn Grad, bei Aufklaren im Süden können es dort bis minus 15 Grad werden. Der Wind weht schwach bis mäßig, an den Küsten zeitweise stark auffrischend aus Nord bis Ost.

Am Freitag kommt es bei wechselnder, vielfach starker Bewölkung vor allem in der Osthälfte zu Schneefall. Nach Westen hin ist es teilweise aufgelockert bewölkt und meist trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen minus neun und minus ein Grad.

Am Sonnabend überwiegt starke Bewölkung mit zeitweisem Schneefall im Osten und Süden. Die Höchsttemperaturen liegen weiter zwischen minus neun und minus ein Grad. Die Chancen für weiße Weihnachten sinken hingegen. In der Langfristprognose werden steigende Temperaturen erwartet.

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(DDP/ndi)
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