Pianistin erwürgt: Cellist wegen Mordes vor Gericht

Pianistin erwürgt: Cellist wegen Mordes vor Gericht

Der 54-Jährige ist angeklagt, seine Frau gefesselt und erdrosselt zu haben. Das Musiker-Paar soll seit längerem über die Erziehung des gemeinsamen Sohnes gestritten haben.

Vor dem Bonner Schwurgericht beginnt am Dienstag ein Mord-Prozess gegen einen Cellisten. Der 54 Jahre alte Orchestermusiker ist angeklagt, seine Frau — eine Konzertpianistin — erdrosselt zu haben. Laut Anklage hatte er sie im Oktober nach einem Streit gefesselt, geknebelt und ihr eine Plastiktüte über den Kopf gezogen. Zwei Tage nach der Tat soll er die Leiche im Kreis Ahrweiler vergraben haben.

Bei der Polizei meldete der Cellospieler die 50-Jährige als vermisst. Sie sei zu ihren Eltern nach Belgien gefahren, um für den 13. Geburtstag des Sohnes Geschenke zu kaufen, gab er an. Zwei Wochen später wurde der Mann festgenommen und legte den Angaben zufolge ein Geständnis ab.

(lnw)