Wetterprognose: Maximal 13 Grad: Ostern wird kühl und nass

Wetterprognose: Maximal 13 Grad: Ostern wird kühl und nass

Frankfurt/Main (RPO). Die letzten März-Tage werden tropisch, aber die Ostertage Anfang April eher kühl und nass. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes muss man sich hierzulande von Samstag bis Montag auf Tagestemperaturen von höchstens neun bis 13 Grad einstellen.

Zunächst aber schaufelt Tief "Kerstin" über den Britischen Inseln noch recht warme Luft nach Deutschland. Der Meteorologe Simon Trippler erklärte: "Die anfangs noch milden Temperaturen werden aber durch Nässe erkauft, Frühlingsgefühle stellen sich daher nur selten ein, zumal auch die Sonne für viele eher hinter den Wolken versteckt bleibt."

Größere Chancen auf längeren Sonnenschein haben demnach nur die Gegenden von Sachsen bis nach Bayern. Am bayerischen Alpenrand ist mit Föhnunterstützung sogar ein frühlingshafter Tag zu erwarten.

Am Dienstag fällt nach der Prognose zunächst im Westen und Nordwesten gebietsweise etwas Regen. Nach Osten und Süden hin ist es zunächst meist trocken und teils heiter, am Alpenrand föhnig. Am Nachmittag gibt es von Westen her Schauer und Gewitter, von Vorpommern bis nach Sachsen und Südostbayern bleibt es aber meist trocken. Im Westen und Norden werden nur noch elf bis 15 Grad erreicht, sonst 15 bis 19, mit Föhn bis 20 Grad.

Sturmböen erwartet

Wo es blitzt und donnert, frischt der Wind auf, es kann schwere Sturmböen geben. Damit kündigt sich laut Wetterdienst kältere Luft an, die mindestens bis Gründonnerstag bleibt und Regen oder Gewitter mit sich bringt. In den höheren Lagen gebe es sogar "einen zarten Winterhauch", sagte Trippler.

Die Schneefallgrenze sinke bis Donnerstag auf etwa 800 Meter. "Ein richtiger Winterrückfall ist das indes nicht", erklärte der Meteorologe. "Der steht auch zu Beginn des Osterfestes nicht ins Haus. Die Temperaturen steigen wieder etwas an, sodass die Wahrscheinlichkeit für weiße Ostern tendenziell eher gegen Null geht."

Am Mittwoch regnet es laut DWD vormittags noch im Osten, in den Hochlagen von Böhmerwald und Erzgebirge fällt Schnee. Im Lauf des Tages ziehen aber auch in der Westhälfte Regenwolken auf; im Bergland gehen Schneeschauer nieder. Die Tagestemperaturen erreichen Werte zwischen sechs und 14 Grad.

Regenschirme werden auch an Gründonnerstag und Karfreitag gebraucht. Am Freitag sind tagsüber nur noch höchstens elf Grad drin. Die Schauer nehmen kein Ende: Am Samstag und Sonntag soll es zwar auch freundliche Abschnitte geben, aber sie sind nur von kurzer Dauer. Bis Mittwoch, 7. April, ist laut Wetterdienst wenig Änderung zu erwarten.

(apd/das)