Olympia-Attentat in München vor 50 Jahren Als Terror die Spiele verdunkelte

München · Die Olympischen Spiele 1972 in München sollten ein Fest des Friedens sein. Doch ein Attentat verändert alles. Die Sicherheitsbehörden sind überfordert, Befreiungsversuche misslingen, elf israelische Sportler sterben.

Ein Foto, das um die Welt ging: Ein Miglied der palastinensishen Geiselnehmer am 5. September 1972 auf dem Balkon des Quartiers der Israelis im Olympischen Dorf in München.

Ein Foto, das um die Welt ging: Ein Miglied der palastinensishen Geiselnehmer am 5. September 1972 auf dem Balkon des Quartiers der Israelis im Olympischen Dorf in München.

Foto: AP/Kurt Strumpf

André Spitzer war 27 Jahre alt und Trainer der israelischen Fechtmannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Zusammen mit seiner Frau Ankie und der kleinen Tochter lebte er in Holland. Das Paar unterbrach den Aufenthalt in München, weil das Kind daheim, von der Oma betreut, ins Krankenhaus musste. Spitzer verpasste seinen Zug zurück zu Olympia und der Mannschaft, doch seine Frau drückte aufs Gas, und so konnte er einige Stationen später noch zusteigen.