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Schlimme Silvester-Unfälle: Niedersachse durch verbotenen Böller getötet

Schlimme Silvester-Unfälle : Niedersachse durch verbotenen Böller getötet

Ein 36-Jähriger ist in der Silvesternacht in Niedersachsen beim Abbrennen eines nicht zugelassenen Böllers ums Leben gekommen. In Berlin wurde einem Mann durch einen Böller die Hand abgerissen.

Der Mann in Niedersachsen hatte abseits einer privaten Silvesterparty den Böller auf einer angrenzenden Wiese angezündet, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Offensichtlich habe er den gefährlichen Knallkörper in einem eingegrabenen Rohr zur Detonation bringen wollen. Der Böller sei dann vermutlich zu früh explodiert und habe den 36-Jährigen so schwer verletzt, dass die alarmierte Notärztin vor Ort nur noch den Tod des Mannes habe feststellen können.

Ein weiterer schwerer Unfall mit einem nicht zugelassenen Knallkörper ereignete sich in Berlin: Einem 31-Jährigen wurde durch das Zünden eines Böllers die Hand abgerissen. Die herbeigerufenen Polizeibeamten leisteten zunächst Erste-Hilfe, die Feuerwehr brachte den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Vor Ort beschlagnahmten die Beamten eine Pappkiste mit zwei nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern.

(AFP)