Neo Magazin Royale mit Jan Böhmerman: Max Giesinger spricht über Kritik

Giesinger zu Böhmermanns Kritik : „Das hat mir schon etwas weh getan“

Jan Böhmermanns Abrechnung mit der deutschen Popmusik ist eineinhalb Jahre her. Max Giesinger hat die Kritik damals getroffen, wie er in der Sendung des Satirikers erzählt. Und Böhmermann? Macht einen Witz.

„Ich verstelle mich nicht und deshalb haben mich auch die ganzen Kommentare danach etwas verletzt“, sagte Max Giesinger in der Sendung „Neo Magazin Royale“, die am Donnerstagabend auf ZDF neo ausgestrahlt wurde. Er schreibe seine Texte nicht komplett selbst. „Aber ich schreibe sie mit, gebe die Themen mit rein, mache ganz viele Melodien“, sagte der 30-Jährige. „Das komplett aberkannt zu bekommen, nachdem man 200 Stunden im Studio saß, hat mir schon etwas weh getan.“

Jan Böhmermann hatte in seiner Sendung vor eineinhalb Jahren die deutsche Popmusik kritisiert und sich über „seelenlose Kommerzkacke“ beschwert. Songs wie die von Max Giesinger zeichneten sich vor allem durch leere Songtexte und unverfängliche Inhalte aus. Kommentare wie „Der Max lässt sich alles komplett schreiben“ und „Eine Marionette der Plattenfirmen“ hätten ihn getroffen, sagte Giesinger dazu.

Der Satiriker entgegnete, er könne nichts für den Hass der Leute. „Es ist ja auch nicht persönlich gemeint. Klar, ich würde mir wünschen, dass du beruflich andere Sachen machen würdest als Musik“, witzelte der 37-Jährige. Giesinger bringt an diesem Freitag sein drittes Album „Die Reise“ auf den Markt.

(wer/dpa)
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