Unfall in Mecklenburg-Vorpommern Großmutter verliert unbemerkt Fahrradanhänger mit Enkelin – Mädchen fast ertrunken

Ludwigslust · Bei einem Unglück mit einem Fahrradkinderanhänger ist in Mecklenburg-Vorpommern ein knapp zweijähriges Mädchen am Sonntag schwer verletzt worden. Wie das Unglück passierte.

 Eltern nutzen Anhänger an ihren Fahrrädern, um den Nachwuchs zu transportieren. (Symbolbild)

Eltern nutzen Anhänger an ihren Fahrrädern, um den Nachwuchs zu transportieren. (Symbolbild)

Foto: Polizei Wesel

Der Anhänger löste sich am Sonntag vergangener Woche während der Fahrt zwischen zwei Dörfern im Landkreis Ludwigslust-Parchim unbemerkt vom Fahrrad der Großmutter des Kinds. Er rollte in einen Wassergraben neben dem Fahrradweg und versank.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Ludwigslust bemerkte die Großmutter „kurz darauf“, dass der Kinderanhänger fehlte, konnte ihn aber nicht sofort entdecken. Erst nachdem sie ihren Mann aus einem der Dörfer hinzu geholt hatte, fanden sie den Anhänger. Die Großeltern befreiten das bewusstlose Mädchen aus dem knapp einen Meter tiefen Graben und brachten es mit ihrem Auto ins Krankenhaus, wo es intensivmedizinisch betreut wird.

Die Polizei wurde erst später aus dem Krankenhaus über den Vorfall informiert und beschlagnahmte das Gefährt. Warum sich der Anhänger löste, sei noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher.

(aku/AFP)
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