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Lünebach: Raubkatzen dürfen zunächst im Zoo Eifel bleiben

Eifel-Zoo Lünebach : Raubkatzen dürfen zunächst im Gehege bleiben

Nach der Aufregung um fünf Raubkatzen in einem Zoo in der Eifel haben die Verantwortlichen zunächst Entwarnung gegeben. Die Gehege sind sicher.

„Die Tiere können bleiben“ sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, Andreas Kruppert, am Wochenende der Deutschen Presse-Agentur.

Baustatiker hatten die Schäden an den vom Unwetter in Mitleidenschaft gezogenen Gehegen in Augenschein genommen und danach das Gelände für sicher erklärt. „In den nächsten Wochen wird zu klären sein, ob die Tiere in dem Zoo bleiben können“, sagte Kruppert am Sonntag.

Am Freitagvormittag waren Anwohner des Zoos in Lünebach im Westen von Rheinland-Pfalz vor angeblich ausgebrochenen Raubkatzen gewarnt worden. Zwei Löwen, zwei Tiger und ein Jaguar seien aus ihren überschwemmten Gehegen ausgerissen, hieß es. Als das Wasser sank, kam die Entwarnung: Die Tiere hatten ihre Gehege nicht verlassen, sondern sich nur versteckt. Ein Bär, der tatsächlich aus seinem Gehege geflohen war, wurde jedoch noch im Zoo erschossen.

Der in Familienhand befindliche Zoo bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die Schäden auf dem etwa 30 Hektar großen Gelände sind nach Krupperts Angaben immens.

(dpa)