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Chinas Regierungschef Li auf Staatsbesuch: Li hat in Deutschland alte Freunde

Chinas Regierungschef Li auf Staatsbesuch : Li hat in Deutschland alte Freunde

Der hohe Staatsgast kam ins Plaudern und der Zeitplan für die Visite fast ins Rutschen, als Chinas Regierungschef Li Keqiang in Potsdam alte Freunde traf. Als Vertreter der kommunistischen Jugendliga hatte er 1990 Deutschland, genauer Tübingen besucht. Dort war er in einer Phase des weltpolitischen Umbruchs und der Nachwehen des Massakers auf Pekings Platz des Himmlischen Friedens offensichtlich warmherzig aufgenommen worden. Zu den Attraktionen zählte eine für die Region typische "Stocher-Kahnfahrt".

Daran erinnerte sich am Sonntag der 57-Jährige während seines Besuchs in Potsdams Schloss Cecilienhof. Seinerzeit sei der Grundstein für eine tief verwurzelte Freundschaft zu Deutschland gelegt worden, versicherte Li dem Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft, Rainer Dold. "Wir haben Bekanntschaft gemacht, als wir noch jung waren.". Erfreut nahm der an deutscher Literatur interessierte Politiker eine Hölderlin-Ausgabe als Geschenk entgegen und revanchierte sich mit einer Einladung nach China.

(dpa)