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Zweifacher Mord Nach Urteil um Kusel-Polizistenmorde legt Verteidiger Revision ein

Kaiserslautern · Im Fall der Polizistenmorde von Kusel ist die Verteidigung des Hauptangeklagten in Revision gegangen. Der 39-Jährige ist wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Zwei Polizisten bei Verkehrskontrolle in Rheinland-Pfalz getötet
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Foto: dpa/Thomas Frey

Als Reaktion auf das Urteil im Fall der Polizistenmorde von Kusel hat die Verteidigung des Hauptangeklagten Revision eingelegt. Das teilte die Sprecherin des Landgerichts Kaiserslautern am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Revision als Rechtsmittel gegen die gerichtliche Entscheidung sei am Mittwochabend eingegangen.

Ein 39-Jähriger war am Mittwoch wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit gilt eine Entlassung des Deutschen nach 15 Jahren Haft als ausgeschlossen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann Ende Januar eine 24-jährige Polizeianwärterin und einen Polizeikommissar (29) mit Kopfschüssen getötet hat. Mit den Morden habe er gewerbsmäßige Jagdwilderei verdecken wollen, hieß in der Begründung. Die Bluttat bei einer Fahrzeugkontrolle auf einer entlegenen Kreisstraße in der Westpfalz hatte deutschlandweit für Entsetzen gesorgt.

(boot/dpa)
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