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Kriminalstatistik 2020: Corona verdirbt Einbrechern das Geschäft

Kriminalstatistik 2020 : Corona verdirbt Einbrechern das Geschäft

Einem Medienbericht zufolge ist die Zahl der erfassten Straftaten in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent auf 5,31 Millionen gesunken. Die Kriminalstatistik für 2020 zeigt, dass das Leben in Berlin am gefährlichsten ist.

Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die ihr vorliegende Polizeiliche Kriminalstatistik berichtete, verbesserte sich zudem die Aufklärungsquote geringfügig auf 58,4 Prozent. Anfang der 90er Jahre war zuletzt eine ähnliche Gesamtzahl an Straftaten gemeldet worden.

Bezogen auf die Häufigkeit von Straftaten pro 100.000 Einwohnern ist es in Berlin am gefährlichsten (13.739 Taten) und in Bayern am sichersten (4528) - in beiden Ländern ging diese Zahl aber zurück. Nur in Bremen/Bremerhaven, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gab es einen Anstieg.

Einen merklichen Rückgang gab es vor allem beim Wohnungseinbruchdiebstahl (minus 13,9 Prozent). Zurückgeführt wird das aber auf einen Corona-Effekt, denn in Zeiten der Pandemie waren Banden durch Grenzkontrollen geschwächt, außerdem waren viele Menschen deutlich häufiger zu Hause, was die Tatgelegenheiten reduzierte.

Computerkriminalität hat sich dem Bericht zufolge, um mehr als sechs Prozent erhöht.

(felt/AFP)