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Hochzeit für Schnäppchenjäger: Kälte kurbelt Winterschlussverkauf an

Hochzeit für Schnäppchenjäger : Kälte kurbelt Winterschlussverkauf an

Das eisige Wetter hat den Winterschlussverkauf kräftig angekurbelt. "Es ist sehr gut gelaufen", sagte die Sprecherin des Handelsverbands NRW, Anne Schauer, in Düsseldorf. Dank der frostigen Temperaturen sei dicke Kleidung - in den vergangenen Monaten eher ein Ladenhüter - gut weggegangen.

Kunden hätten eifrig Wintermäntel, Strickpullover, Thermounterwäsche, Mützen, Schals und Handschuhe gekauft. Dabei konnten Verbraucher gute Schnäppchen machen: Die Händler lockten mit Rabatten von bis zu 50, vereinzelt auch bis zu 70 Prozent.

"Passenderweise sind die Temperaturen ja ausgerechnet zum Start des WSV vor zwei Wochen gefallen und seitdem auch niedrig geblieben", sagte Schauer.

Auch der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) zeigte sich erfreut: "In den Lagern der Händler ist jetzt wieder mehr Platz für neue Ware", sagte BTE-Sprecher Axel Augustin in Köln.

Im Januar habe der Umsatz über dem des Vorjahresmonats gelegen. Dies reiche allerdings trotzdem nicht, um das schlechte Herbst/Winter-Geschäft auszugleichen. "Aber durch die guten Verkäufe konnten die Händler immerhin Schadensbegrenzung betreiben."

Auch in den nächsten Tagen und Wochen könnten die Kunden noch so manches Schnäppchen machen - wenn auch die Auswahl kleiner werde, sagte Schauer.

Seit dem Fall des Rabattgesetzes vor etwa zehn Jahren gibt es keinen offiziellen WSV mehr, etwa drei Viertel der Händler orientieren sich aber noch an dem Termin, den die Branchenverbände empfehlen. Früher dauerte der WSV zwei Wochen, heute dehnen die Händler diesen Zeitraum nach Belieben weiter aus.

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(lnw)