Jäger: 2018 besaßen mehr als 384.000 Menschen einen Jagdschein

Zahl seit 1990 massiv gestiegen : 2018 besaßen mehr als 384.000 Menschen einen Jagdschein

Um satte 25 Prozent ist die Zahl der Jäger in Deutschland seit 1990 angestiegen. Und immer noch leben in NRW die meisten Menschen mit Jagdschein.

Die Zahl der Jäger in Deutschland ist einem Bericht zufolge seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 um fast ein Viertel gestiegen. Im vergangenen Jahr besaßen 384.428 Menschen in Deutschland einen Jagdschein, wie die "Bild"-Zeitung am Dienstag unter Berufung auf Zahlen des Deutschen Jagdverbands (DJV) berichtete. Das entspricht demnach einem Plus von 73.171 Jägern seit 1990.

Knapp ein Viertel aller Teilnehmer in der Jägerausbildung sind demnach Frauen. Das bedeutet, dass der Anteil von Jägerinnen in Deutschland weiter steigt - derzeit liegt er bei sieben Prozent. Laut DJV leben die meisten Jäger in Nordrhein-Westfalen (88.706), gefolgt von Niedersachsen (60.000) und Bayern (48.000).

(felt/AFP)
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