ICE aus Dortmund: Passagiere müssen stundenlang in Zug ausharren

Fahrt von Dortmund nach München: Passagiere sitzen stundenlang in ICE fest

Weil ihr ICE aus Dortmund wegen eines Oberleitungsschadens liegengeblieben war, mussten Fahrgäste bei Worms in Rheinland-Pfalz mehrere Stunden in dem Zug ausharren. Erst kurz nach Mitternacht konnten sie die Fahrt in einem Ersatzzug fortsetzen.

Das teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Dienstag mit. Demnach kam der ICE von Dortmund nach München gegen 19.20 Uhr in der Nähe einer Rheinbrücke zum Stehen. Die Evakuierung des Zugs habe bis spät in den Abend gedauert, weil der Brückenbereich nicht einfach zugänglich sei. Erst gegen kurz nach Mitternacht seien alle Passagiere in den zweiten Zug umgestiegen.

Wie viele Menschen in dem Zug festsaßen, konnte der Sprecher nicht sagen. Der Sender Hit Radio FFH berichtete von rund 700 Passagieren. Der liegengebliebene Schnellzug wurde abgeschleppt und die Oberleitung repariert. Der Ersatzzug brachte die Reisenden bis nach München. Der Zugverkehr könne am Dienstag ohne Einschränkungen rollen, sagte der Bahn-Sprecher.

(oko)
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