Fundort nahe Kreuzfahrtschiff Weltkriegsbombe in Hamburger Hafen entschärft

Hamburg · Ein aufmerksamer Bauarbeiter hat im Hamburger Hafen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der gefährliche Fund hatte Auswirkungen auf Kreuzfahrt-Passagiere.

 Streifenwagen mit Blaulicht vor dem Kreuzfahrtschiff „Aidaperla“ am Kreuzfahrt-Terminal Steinwerder in Hamburg.

Streifenwagen mit Blaulicht vor dem Kreuzfahrtschiff „Aidaperla“ am Kreuzfahrt-Terminal Steinwerder in Hamburg.

Foto: dpa/Bodo Marks

Bei Baggerarbeiten im Hamburger Hafen ist am Dienstag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ans Tageslicht gekommen. Am späten Abend wurde sie an Ort und Stelle entschärft, wie die Feuerwehr auf der Plattform X mitteilte.

Im Warnradius von 1000 Metern befanden sich unter anderem ein Kreuzfahrtschiff mit 2600 Passagieren und ein Musical-Theater, in dem bis 20.30 Uhr eine Vorstellung lief. Die Theaterbesucher sollten normal nach Hause. Die Schiffspassagiere wurden gebeten, sich auf die Seite des Kreuzliners zu begeben, die von der Bombe abgewandt war, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Langwierige Evakuierungsmaßnahmen waren nicht nötig. Dann wurden die anliegenden Straßen gesperrt und die Entschärfung begann. Der Sperrradius, in dem sich niemand mehr aufhalten durfte, befand sich 300 Meter rund um den Fundort.

Die 1000-Pfund-Bombe englischer Bauart war laut Feuerwehr einem aufmerksamen Mitarbeiter der Baustelle aufgefallen, als der Bagger sein Baggergut auf ein Schiff kippte.

(peng/dpa)