Grünen-Politikern widerspricht Meldungen über Flugzeug-Stopp wegen Handtasche

Frankfurter Flughafen: Grünen-Politikern widerspricht Meldungen über Flugzeug-Stopp wegen Handtasche

Wenige Minuten vor dem Abheben hat eine Grünen-Politikern in Frankfurt einem Medienbericht zufolge den Startvorgang einer Lufthansa-Maschine unterbrechen lassen. Der Grund: Sie habe ihre Handtasche im Terminal vergessen. Die Politikerin weist die Vorwürfe von sich: Die Maschine habe wegen Nebels ohnehin nicht pünktlich starten können.

Wie der "Berliner Kurier" berichtet, sollte die Maschine um 10.45 Uhr in Richtung Berlin Tegel abheben. Der Pilot hatte bereits durchgesagt, das Flugzeug sei jetzt startklar. Doch plötzlich habe Tabea Rößner (47), medienpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, um Hilfe gerufen: Sie habe ihre Handtasche im Terminal liegen lassen. Darin befinde sich auch ihr iPad mit wichtigen Informationen.

Dem Bericht zufolge lief ein Flughafen-Mitarbeiter nach einiger Diskussion ins Terminal, um die Tasche zu holen. Die übrigen Passagiere hätten 18 Minuten Verspätung in Kauf nehmen müssen.

Dem "Berliner Kurier" sagte Rößner, sie habe gar nicht verlangt, dass ihre Tasche ins Flugzeug gebracht werde. Sie habe lediglich erreichen wollen, dass die Tasche in Sicherheit gebracht und ihr zugeschickt werde. Sie sei wegen der Abiturprüfung ihrer Tochter an diesem Morgen abgelenkt und etwas durcheinander gewesen.

Update: Desweiteren bemerkte das Büro Rößners gegenüber unserer Redaktion, dass sich der Flug nicht aufgrund der vergessenen Tasche verspätet habe. Vielmehr habe der Pilot wegen Nebels noch keine Starterlaubnis erhalten und deshalb entschieden, dass noch genug Zeit sein würde, die Tasche aus dem Terminal zu holen", so die Politikerin.

(jco)
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