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Gewalt-Eskalation in Leipzig: Polizei Sachsen entschuldigt sich für Retweet „Linkes Pack“

Gewalt-Eskalation in Leipzig : Polizei Sachsen entschuldigt sich für Retweet „Linkes Pack“

In Leipzig ist es in drei Nächten in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Daraufhin reagierte die Polizei Sachsen mit einem unglücklichen Retweet. Nach heftiger Kritik entschuldigte sich die Polizei.

Die Polizei Sachsen ist im Zusammenhang mit den Krawallnächten in Leipzig wegen eines sogenannten Retweets heftig in die Kritik geraten - und hat sich entschuldigt. Auf dem offiziellen Twitter-Account der Polizei war demnach am Sonntag ein Tweet eines anderen Nutzers geteilt worden, in dem es zu den Hausbesetzungen und Protesten in der Stadt hieß: „Gestohlene Räume von Leuten, die sich das erarbeitet haben. Davon hat das linke Pack natürlich keine Ahnung.“

Die Polizei löschte den geteilten Beitrag wenig später und schrieb zu zahlreichen kritischen Beiträgen: „Bei dem Retweet handelte es sich um eine unbeabsichtigte Handlung. Dieser Tweet entspricht keineswegs unserer Sichtweise, weshalb wir den Retweet sofort zurückgenommen haben. Wir bitte dies zu entschuldigen.“ Zahlreiche Nutzer kritisierten unter dem Hashtag #Mausgerutscht die Polizei heftig für das Teilen des Beitrags.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Da retweetet die <a href="https://twitter.com/PolizeiSachsen?ref_src=twsrc%5Etfw">@PolizeiSachsen</a> aus Versehen mal einen Tweet von mir und schon kommen die Mimimis unter den Steinen hervor. Rabährabäh krawehl krawehl. Und ich bin nicht da 😂 <a href="https://t.co/Hix8Q5QQXK">pic.twitter.com/Hix8Q5QQXK</a></p>&mdash; Jeky (@Jeky) <a href="https://twitter.com/Jeky/status/1302615630986833923?ref_src=twsrc%5Etfw">September 6, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Aggressive Vermummte hatten in Leipzig drei Nächte in Folge randaliert und waren auch auf die Polizei losgegangen. Auslöser der Krawalle im Osten der Stadt und in Connewitz waren Hausbesetzungen, die von der Polizei beendet worden waren. Leipzigs Polizeipräsident Torsten Schultze nennt die Randalierer „augenscheinliche Linksextremisten“.

(özi/dpa)