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Katastrophales Endergebnis in Hamburg: Gartenschau macht 37-Millionen-Euro-Defizit

Katastrophales Endergebnis in Hamburg : Gartenschau macht 37-Millionen-Euro-Defizit

Die internationale Gartenschau schließt in Hamburg mit einer unerwartet niedrigen Besucherzahl und einem Millionendefizit. In den 171 Tagen kamen nur rund 1,05 Millionen Besucher statt kalkuliert 2,5 Millionen.

Auf bis zu 37 Millionen Euro bezifferten die Macher zum Abschluss am Sonntag das voraussichtliche Defizit. Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD) nannte den verregneten Frühling, die Konkurrenz mit anderen Großveranstaltungen der Metropole wie Hafengeburtstag und Kirchentag als Gründe für den geringen Zuspruch.

"Die Schwelle, die Wilhelmsburg in vielen anderen Teilen Hamburgs hat, ist noch zu hoch", sagte die Politikerin. Auf der Elbinsel im Süden der Stadt war ein neuer Park angelegt worden, um den sozial vernachlässigten Stadtteil aufzuwerten. Nach der igs wird er in Etappen als neuer Stadtpark fungieren. Hamburg gibt nun den Staffelstab an die Havelregion für die Bundesgartenschau 2015 weiter.

(dpa)