Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU: Titanic löst wieder Wirbel aus

Fake-Tweet über Streit in der Union : Die „Titanic“ sorgt mal wieder für Verwirrung

Das Satiremagazin "Titanic" hat kurzzeitig mit einer Falschmeldung über ein angebliches Ende der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU für Aufsehen gesorgt. Mehrere Medien griffen die Meldung auf.

Unter einer gefälschten Absenderadresse des Hessischen Rundfunks verbreitete das Satiremagazin am Freitag die Nachricht, CSU-Chef Horst Seehofer kündige "laut interner Bouffier-Mail Unionsbündnis mit CDU auf".

Dazu stellte "Titanic" ein Foto von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und das ebenfalls gefälschte Zitat "...müssen wir uns jetzt darauf vorbereiten, schon bei der nächsten Bundestagswahl mit einer neuen Bayern-CDU anzutreten". Die vermeintliche heikle Neuigkeit schaffte es vorübergehend in verschiedene Medien.

Der Nachrichtenagentur AFP sagte allerdings ein CSU-Sprecher unmittelbat auf Nachfrage zu der Meldung, diese sei "totaler Unsinn". Auch CSU-Vorstandsmitglied Hans Michelbach sprach gegenüber AFP von "Fakenews".

Der Parteivorstand der CSU kommt am Montag zusammen. Auch dabei ist laut CSU aber keine Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft geplant.

(csi/AFP)
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