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Dülmen: Fohlen stirbt beim Wildpferdefang

Dülmen : Fohlen stirbt beim Wildpferdefang

Beim Wildpferdefang in Dülmen in Münsterland ist erstmals ein Fohlen umgekommen. Das Tier, das eigentlich gar nicht gefangen werden sollte, wurde von einem anderen Pferd getreten und starb daran.

Insgesamt wurden bei dem Traditionsereignis am Samstag 47 junge Hengste eingefangen. Etwa 15 000 Zuschauer verfolgten das Geschehen in der Wildpferdearena im Merfelder Bruch.

Die eingefangenen Tiere gehören zu einer Gruppen von Pferden, die im Merfelder Bruch auf einem 360 Hektar großen Gelände leben. Da ihr Lebensraum begrenzt ist, wird die Herde mit ihren 400 Tieren seit über 100 Jahren einmal im Jahr zusammengetrieben. Die gefangenen Jungtiere werden versteigert. Der Erlös geht an den Besitzer des Landes, den Herzog von Croÿ.

(lnw)