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Flüchtlinge in Göttingen wegen Krätze-Verdacht gestoppt

Von Salzburg nach Uelzen : Krätze-Verdacht — Zug mit Flüchtlingen in Göttingen gestoppt

Ein Sonderzug mit rund 500 Flüchtlingen ist wegen Krätze-Verdachts bei mehreren Menschen am Mittwochnachmittag für mehr als zwei Stunden am Bahnhof Göttingen gestoppt worden. Eine Mutter und ihre beiden Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Nach der Behandlung am Mittwochabend sei die Familie zum Zug zurückgebracht worden. Das medizinische Begleitpersonal des Zuges habe verhindern wollen, dass sich weitere Personen mit der meldepflichtigen parasitären Hautkrankheit ansteckten. Deswegen habe es einen außerplanmäßigen Halt des Zuges in Göttingen veranlasst.

Der aus Salzburg kommende Zug war auf dem Weg nach Uelzen.

Die wichtigsten Fragen zum Gesundheitszustand der Flüchtlinge beantworten wir hier.

(dpa)