Fall Susanna: Ali B. verzichtete bei Vernehmungen auf Anwalt

Fall Susanna: Ali B. verzichtete bei Vernehmungen auf Anwalt

Fall Susanna: Ali B. hat Tötung gestanden

Der Verdächtige im Mordfall Susanna hat bei seinen Vernehmungen auf einen Anwalt an seiner Seite verzichtet. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Wiesbaden mit. Inzwischen habe er aber einen Pflichtverteidiger.

„Er hat ausdrücklich erklärt, dass er keinen Verteidiger möchte“, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag in Wiesbaden. Zuvor hatte „Spiegel Online“ darüber berichtet. Ali B. sei zuvor ausführlich über seine Rechte aufgeklärt worden, sagte die Sprecherin. Er war nach seiner Ankunft in Deutschland zunächst von der Polizei und dann von einer Richterin vernommen worden.

Inzwischen sei ein Pflichtverteidiger für Ali B. bestellt worden, sagte die Sprecherin. Dies sei rechtlich auch erst dann verbindlich vorgesehen, wenn Untersuchungshaft angeordnet werde. Dies sei am Sonntag am Ende der Vernehmung durch eine Ermittlungsrichterin der Fall gewesen.

  • Fall Susanna : Iraks Regierung wertet Übergabe von Ali B. an Deutschland als Rechtsverstoß

Ali B. hatte dabei gestanden, Susanna getötet zu haben. Er bestritt aber, sie vergewaltigt zu haben.

(das/dpa)
Mehr von RP ONLINE