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Zwickauer Terror-Zelle im Verdacht: Fahnder überprüfen Mordanschlag in Duisburg

Zwickauer Terror-Zelle im Verdacht : Fahnder überprüfen Mordanschlag in Duisburg

Die Duisburger Staatsanwaltschaft überprüft einen acht Jahren alten Mordanschlag auf Spuren zu der Zwickauer Neonazi-Zelle. Das sagte Sprecher Detlef Nowotsch am Samstag und bestätigte insoweit einen entsprechenden Medienbericht.

Es handele sich um eine Routineüberprüfung, so wie auch andere ungeklärte Fälle derzeit auf eine Täterschaft der Zwickauer Neonazis untersucht würden. Grund für die Überprüfung sei das damals verwendete Tatwerkzeug.

Im Dezember 2003 war ein türkischstämmiger Gastwirt in Duisburg in eine Selbstschussfalle gefahren. Er überfuhr einen Draht, der einen in der Nähe aufgebauten Schussapparat auslöste. Der Mann überlebte schwer verletzt.

Laut der WAZ-Gruppe wurde ein ähnlicher Apparat in dem Haus in Zwickau gefunden, das die inzwischen inhaftierte mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe angezündet hatte.

Das Bundeskriminalamt hat laut "Focus" neue Hinweise auf eine Urheberschaft des Terror-Trios für den Nagelbombenanschlag 2004 in Köln. Die Dateinamen von Videosequenzen auf dem Computer Zschäpes wiesen auf ihre mutmaßlichen Mittäter hin.

(das)