Brandenburger soll Frau erdrosselt haben: Ex-Bürgermeister schweigt zu Mord-Vorwürfen

Brandenburger soll Frau erdrosselt haben : Ex-Bürgermeister schweigt zu Mord-Vorwürfen

Ein Ex-Bürgermeister aus Brandenburg, der seine Ehefrau umgebracht haben soll, wird zu den Mordvorwürfen gegen ihn nicht vor Gericht aussagen. Dies gab die Verteidigerin Heide Sandkuhl am Donnerstag zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Potsdam bekannt.

Der 69 Jahre alte Heinrich Scholl soll seine Frau Brigitte (67) Ende Dezember 2011 erdrosselt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem früheren SPD-Kommunalpolitiker Mord aus Heimtücke vor. Scholl bestreitet bisher die Tat. Er will zum Tatzeitpunkt eine Therme besucht haben. Die Staatsanwaltschaft stützt ihre Anklage auf Indizien.

Demnach soll Scholl seine Frau in den Mittagsstunden des 29.
Dezembers 2011 in einem Waldstück mit einen Schnürsenkel erdrosselt haben. Anschließen soll er ihr eine Plastiktüte über den Kopf gestülpt und zwei Faustschläge versetzt haben. Den Leichnam habe er mit Moos und Laub bedeckt, verlas Staatsanwalt Gerd Heininger die Anklage. Anschließend soll der 69-Jährige den Hund der Frau ebenfalls erdrosselt haben.

(dpa)
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