Eurowings: Aufregung um abgesagten Türkei-Flug

Eurowings: Aufregung um abgesagten Türkei-Flug

In den sozialen Netzwerken gibt es Tumult um einen ausgefallenen Eurowings-Flug in die Türkei. Angeblich soll der Pilot den Flug am Samstagabend von Stuttgart nach Ankara aus Angst um sein Leben verweigert haben. Die Fluggesellschaft dementiert das.

Der Flug mit der Nummer 4U2904 sei aufgrund einer Krankmeldung abgesagt worden, nennt Eurowings als Grund. "Leider ist die Krankmeldung so kurzfristig eingetroffen, dass es nicht mehr möglich war, einen Ersatz bereitzustellen", sagte Eurowings-Sprecherin Katharina Muschalla. Zwar sei versucht worden, die Passagiere umzubuchen. "Da die Flüge in den Sommerferien aber weitgehend ausgebucht sind, konnten wir die Fluggäste nicht in anderen Maschinen unterbringen."

Türkischstämmige Nutzer rufen zum Eurowings-Boykott auf

In den sozialen Netzwerken verbreitete sich allerdings die Version, dass der Pilot den Flug eigenmächtig gecancelt habe. Demnach soll ein Fluggast von einer Eurowings-Mitarbeiterin am Schalter erfahren haben, dass der Pilot sich aus Angst weigere, in die Türkei zu fliegen.

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Vor allem Nutzer türkischer Abstammung äußern sich seitdem via Facebook und Twitter empört über die Streichung des Fluges. Einige rufen sogar zu einem Boykott der Airline auf. "Mein Zitat an #Eurowings: Ab sofort werden wir keine Flüge mehr von euch buchen", heißt es von einem Nutzer auf Facebook. In anderen Posts ist von einem "Skandal" die Rede.

Eurowings-Sprecherin Katharina Muschalla erklärt hingegen, dass es am vergangenen Wochenende mehrere Flüge der Airline in die Türkei gegeben habe. Bis auf den Flug 4U2904 seien alle regulär verlaufen. Für den gecancelten Flug nach Ankara erhalten die Passagiere eine Erstattung des Flugpreises.

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(beaw)