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Schneefälle in NRW: Erhöhte Unfallgefahr auf glatten Autobahnen

Schneefälle in NRW : Erhöhte Unfallgefahr auf glatten Autobahnen

Düsseldorf (RPO). Auch nach den weißen Ostern bleibt das Wetter in Nordrhein-Westfalen schlecht. Am Dienstag kommt es in weiten Teilen des Landes erneut zu Schneefällen, die Temperaturen schwanken um den Gefrierpunkt.

Vor allem Autofahrer müssen aufpassen. Die Fahrbahnen könnten teilweise vereist sein, auf den Autobahnen ist mit regem Verkehr und vielen Staus zu rechnen.

Bereits in der Nacht zum Dienstag hat es auf den Autobahnen mehrere Unfälle gegeben. Auf der A45 bei Olpe kamen insgesamt 15 Lastwagen bei Glatteis ins Schleudern und stellten sich quer. Die Strecke Richtung Frankfurt wurde für eine Stunde komplett gesperrt. Bei mehreren Unfällen vor allem in der Eifel und im Bergischen Land gab es mehrere Unfälle, bei denen sich jedoch niemand schwer verletzte.

Auch die A3 beim Kreuz Siegburg wurde am Dienstagmorgen wegen Glatteis gesperrt, ist mittlerweile aber wieder befahrbar. In Remscheid rutschte ein Autofahrer in einen Graben und verletzte sich schwer.

Leicht verletzt wurde zudem eine 18-jährige Autofahrerin, die am Montagabend mit ihrem Pkw in Waldbröl (Oberbergischer Kreis) ins Schleudern kam und eine Böschung hinunterrutschte. Am Pkw entstand nur geringer Sachschaden.

Ein weiterer witterungsbedingter Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen im Kreis Aachen. Dort war auf einer Ausfallstraße in die Eifel ein Autofahrer mit seinem Pkw von der Straße abgekommen. Dabei erlitt der Mann leichte Verletzungen.

Die Polizei rät Pendlern am Dienstag weiterhin zur Vorsicht.

Ein heftiger Wintereinbruch hatte in weiten Teilen Deutschlands für das kälteste Osterfest seit Aufzeichnung der Wetterdaten gesorgt. Im Harz und im Schwarzwald sanken die Temperaturen nachts auf minus 14 Grad. Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee erfreuten zwar die Wintersport-Fans, doch die Autofahrer hatten mit teils spiegelglatten Straßen zu kämpfen.