Eppingen: Unbekannte werfen Mädchen in Hexenkessel - schwere Verbrühungen

Fastnachtsumzug in Eppingen: Unbekannte werfen Mädchen in Kessel - schwere Verbrühungen

In Baden-Württemberg ist es während eines Fastnachtsumzugs zu einem schweren Unglück gekommen: Eine Zuschauerin ist in einen Hexenkessel geworfen worden - sie erlitt schwere Verletzungen an den Beinen.

Sie sei am Samstag in Eppingen in eine Gruppe von Hexen gezogen worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. "Sie wurde in einen heißen Hexenkessel geworfen." Ob sich darin kochendes Wasser befand, wusste der Sprecher am Abend nicht. Das Mädchen erlitt laut Polizei schwere Verbrühungen. Sein Alter war zunächst nicht bekannt.

Nach einem Bericht der "Heilbronner Stimme" stand der Kessel auf einer Feuerstelle. Laut Südwestrundfunk befand sich darin Wasser. Nach Angaben der Polizei war am Sonntag unklar, wer die Zuschauerin bei dem sogenannten Nachtumzug in den Kessel warf.

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Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke (parteilos) sagte dem Blatt: "So etwas darf nicht passieren." Der Vorfall werde an diesem Montag im Rathaus aufgearbeitet.

Bei dem Umzug verkleiden sich die Teilnehmer als Hexen. Hunderte Menschen nahmen daran teil. Wie der Verein Hexenzunft Eppingen auf seiner Internetseite schreibt, findet der Nachtumzug seit 2003 am Samstag vor dem "Fastnetswochenende" statt. Daran beteiligen sich Gruppen aus dem In- und Ausland.

(felt)
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