Entschärfung in Dresden: Löschroboter soll Fliegerbombe abkühlen

Bei Entschärfung teils detoniert : Löschroboter soll Fliegerbombe in Dresden abkühlen

Nachdem eine Fliegerbombe in Dresden bei einem Entschärfungsversuch teils explodiert ist, versuchen die Experten nun, näher an den Fundort heranzukommen. Zuvor soll ein spezieller Löschroboter den Blindgänger abkühlen.

„Danach wird ein gepanzerter Bagger an den Sprengkörper gebracht und soll ihn freilegen“, sagte Thomas Geithner von der Polizei Dresden. Anschließend sollen Experten vom Kampfmittelräumdienst den 250 Kilogramm schweren Blindgänger untersuchen. Erst danach könne das weitere Vorgehen beraten werden.

Ziel sei es, die Räumung noch am Donnerstag abzuschließen, betonte Geithner. Allerdings sei nicht absehbar, wie lange die Bergung noch dauert. Bis dahin würden alle Sicherheitsvorkehrungen aufrecht erhalten.

Die geplante Entschärfung der Weltkriegsbombe in Dresden war am Mittwochabend missglückt - es kam zu einer Explosion. Dabei sind nach Angaben der Polizei wohl keine größeren Schäden entstanden. Dies habe eine erste Auswertung von Luftbildern ergeben. Genauere Angaben könnten aber derzeit noch nicht gemacht werden, da die Experten nicht nahe genug an den Blindgänger herankommen.

Die Bombe war am Dienstag bei Bauarbeiten gefunden worden.

(das/dpa)