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Baden-Württemberg und Hessen: Ein Toter und elf Schwerverletzte bei Geisterfahrer-Unfällen

Baden-Württemberg und Hessen : Ein Toter und elf Schwerverletzte bei Geisterfahrer-Unfällen

In Baden-Württemberg und Hessen hat es zwei schwere Unfälle mit Geisterfahrern gegeben. Die Bilanz: ein Toter und elf Schwerverletzte. In Hessen hatte ein Falschfahrer mit seinem Kleinbus mehrfach auf der A45 gewendet.

Wie die Polizei berichtet, stieß der Mann nahe Hanau mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der Geisterfahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wie auch die drei jungen Frauen in dem anderen Wagen.

In Baden-Württemberg kam ein Falschfahrer ums Lebens. Sieben junge Frauen, die in einem Kleinbus saßen, wurden schwer verletzt. Der 75-jährige Mann war in falscher Richtung auf die Autobahn 81 gefahren, wie die Polizei in Rottweil mitteilte.

Nahe Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis) streifte sein Wagen den entgegenkommenden Kleinbus. Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn geschleudert. Der 75-Jährige starb in den Trümmern. Die sieben Frauen - zwischen 19 und 22 Jahre alt - kamen ins Krankenhaus. Die A81 war in Richtung Stuttgart voll gesperrt.

Bundesweit verursachen Falschfahrer jedes Jahr rund 80 Unfälle - oft mit tödlichen Folgen. Häufig verirren sie sich, verwechseln Auf- und Abfahrten, riskieren Wendemanöver - oder sie wollen sich umbringen. Die baden-württembergische Landesregierung lässt seit einigen Monaten Pfeile auf Autobahnzufahrten aufmalen, die vermeiden sollen, dass Fahrer aus Versehen in die falsche Richtung auffahren.

(dpa)