Drei Viertel der Eltern sind für ein Handyverbot an Schulen

Neue Umfrage : Große Mehrheit der Eltern befürworten ein Handyverbot an Schulen

Drei Viertel der Eltern sprachen sich laut einer Umfrage der Robert Bosch Stiftung dafür aus, die private Nutzung von handys an Schulen zu verbieten. In Bayern gilt bereits seit 2006 ein solches Verbot – das nun jedoch gelockert werden soll.

Das habe eine nachträgliche Auswertung des „Deutschen Schulbarometers“ ergeben, teilte die „Zeit“-Verlagsgruppe am Mittwoch in Hamburg mit.

In der repräsentativen Befragung im Auftrag der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Verlagsgruppe sprachen sich 76 Prozent der befragten Väter und Mütter dafür aus, ihren Kindern die private Nutzung von Handys in der Schule zu verbieten. An Grundschulen sowie Haupt-, Real- und Mittelschulen befürworteten sogar 82 Prozent der Eltern ein solches Verbot, an Gymnasien sowie Gesamt- und Gemeinschaftsschulen nur 68 Prozent.

In Frankreich müssen Schüler seit einem Jahr ihre Mobiltelefone ausschalten, wenn sie die Schule betreten, wie es in einem Bericht zu der Umfrage hieß. In Deutschland gibt es ein solches Verbot nur in Bayern. Das bayerische Kultusministerium strebe jedoch eine Lockerung des 2006 geltenden Gesetzes an.

(anst/dpa)
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