Überreste von verschwundenem Deutschen: DNA-Test bestätigt Identität des Weltumseglers

Überreste von verschwundenem Deutschen : DNA-Test bestätigt Identität des Weltumseglers

Wiesbaden/Haselau (RPO). Nach dem rätselhaften Verschwinden eines Weltumseglers aus Schleswig-Holstein in der Südsee hat das Bundeskriminalamt den Tod des Mannes bestätigt.

Die Identität des Mannes konnte durch DNA-Analysen französischer Ermittler von an einer Feuerstelle gefundenen Überresten bestätigt werden, wie eine BKA-Sprecherin am Freitag auf dapd-Anfrage in Wiesbaden sagte.

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe habe ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Mann aus Haselau (Kreis Pinneberg) war vor drei Jahren zu einer Weltumseglung mit einem Katamaran gestartet. Begleitet wurde er von seiner Freundin. Er verschwand auf der Südseeinsel Nuku Hiva.

Die Familie des 40-Jährigen hatte sich bereits vorher sicher gezeigt, dass der Mann tot sei. "Er ist dort gestorben, wo er sein Leben lang immer gerne sein wollte", schrieben die Angehörigen am Mittwoch auf seiner Webseite.

Die Umstände seines Todes "berühren und schockieren uns". "Es gibt keine Hoffnung mehr - lasst uns gemeinsam an Stefan denken, seine Bilder und seine Geschichten auf uns wirken, seine fröhliche, liebenswerte und positive Einstellung ein Vorbild für uns alle sein", hieß es auf der Webseite weiter.

(DAPD)