Vor 200 Jahren ausgerottet: Der Luchs ist zurück im Schwarzwald

Vor 200 Jahren ausgerottet: Der Luchs ist zurück im Schwarzwald

Zumindest ein Luchs lebt wieder im Hochschwarzwald. Im Winter hätten Fährten im Schnee auf das Tier hingedeutet. Nun sei der Luchs gefangen, untersucht und mit einem Peilsender versehen worden, teilte das Ministerium für ländlichen Raum am Donnerstag mit.

Anschließend sei er wieder in die Freiheit entlassen worden. Der männliche Luchs ist vermutlich aus der Schweiz zugewandert. Er wurde bei einem erbeuteten Schaf gefangen.

Der Sender, den das Tier nun trägt, liefere wichtige Daten zu Wanderrouten und zu seinem Lebensraum, sagte Agrarminister Alexander Bonde (Grüne). Dass der Luchs zugewandert ist, sei ein Zeichen dafür, dass der Wald im Südwesten für seltene Wildtiere wieder zur Heimat werde.

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Der Luchs war in der Region vor rund 200 Jahren ausgerottet worden. Nach Ansicht von Experten bietet der Südwesten langfristig Platz für 80 bis 120 Tiere.

(dpa)
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