Brand in Delmenhorst: Drei Menschen nach Feuer in Hochhaus verletzt

Delmenhorst in Niedersachsen: Mehr als 100 Bewohner nach Brand in Hochhaus in Sicherheit gebracht

Bei einem Feuer in einem achtstöckigen Hochhaus im niedersächsischen Delmenhorst sind drei Menschen verletzt worden. Mehr als 100 Bewohner mussten von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden.

Die Flammen schlugen am späten Sonntagabend aus dem Dachstuhl des achtstöckigen Gebäudes. Anwohner riefen die Feuerwehr, wie die Polizei mitteilte. Weil die Feuerwehr nicht ausschließen konnte, dass das Feuer auf Nachbarhäuser übergreift, mussten auch Bewohner der umliegenden Häuser ihre Wohnungen verlassen.

Die Betroffenen kamen zunächst in einer nahegelegenen Grundschule unter. Drei Bewohner des Hochhauses erlitten eine Rauchvergiftung, sagte ein Polizeisprecher.

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Das Feuer war laut dem Sprecher am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr ausgebrochen und war gegen 5.00 Uhr morgens gelöscht. Das Hochhaus ist allerdings unbewohnbar, eine Untersuchung des Brandortes durch die Polizei steht noch aus. Warum das Feuer ausbrach, war zunächst noch unklar.

(oko)