Bolivien: Deutscher Bergsteiger stirbt bei Lawinen-Unglück in den Anden

Lawinen-Unglück: Deutscher Bergsteiger stirbt in den bolivianischen Anden

Ein deutscher Bergsteiger ist in den bolivianischen Anden ums Leben gekommen. Der 29-Jährige starb beim Aufstieg zum 6438 Meter hohen Illimani.

Die Bergwacht teilte am Dienstag mit, dass die Leiche des Deutschen nach 18-stündiger Suche geborgen werden konnte. Nach Angaben der Rettungskräfte der Feuerwehr wurde er auf etwa 5000 Metern Höhe entdeckt. Der Deutsche war laut Brigadekommandant Jorge Ramirez am Sonntag mit einem Tourführer aus Bolivien bei heftigem Schneefall auf dem Berg unterwegs. Eine Lawine hatte die Männer überrascht und unter sich begraben, hieß es. Der Leichnam des Deutschen wurde zur Autopsie nach La Paz gebracht.

Der Bergführer, der ihn begleitete, wurde verletzt, überlebte das Unglück aber. Der Illimani ist der zweithöchste Berg Boliviens und überragt mit seinem prachtvollen Massiv die Metropole La Paz. Bereits 2002 waren auf dem Berg zwei französische Bergsteiger ums Leben gekommen.

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Dem deutschen Bergsteiger und früheren Kameramann von Leni Riefenstahl, Hans Ertl, gelang 1950 als einem der ersten die Besteigung des Süd- und des Nordgipfels.

(juju)
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