Speedweek Diese Bundesländer beteiligen sich am Blitzermarathon

München · Auch in diesem Jahr jagt die Polizei in einer Speedweek und mit einem Blitzermarathon am Freitag Raser. Allerdings machen nicht alle Bundesländer mit.

Ein Auto fährt auf einer Zufahrtsstraße zur Innenstadt von Stuttgart an einem Blitzer zur Geschwindigkeitskontrolle vorbei.

Ein Auto fährt auf einer Zufahrtsstraße zur Innenstadt von Stuttgart an einem Blitzer zur Geschwindigkeitskontrolle vorbei.

Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Am Montag beginnt in zahlreichen Bundesländern eine Woche mit besonders vielen Geschwindigkeitskontrollen. Die sogenannte Speedweek, die auch in anderen europäischen Ländern stattfindet, soll Aufmerksamkeit auf das Problem überhöhter Geschwindigkeit lenken und durch zusätzliche Kontrollen Druck auf Raser ausüben. Ihren Höhepunkt hat sie am Freitag mit einem Blitzermarathon, an dem noch einmal mehr Radarfallen aufgestellt werden sollen.

Allerdings beteiligen sich nicht alle Bundesländer an der Aktion, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Innenbehörden und Landespolizeien ergab. So verzichten Berlin, Bremen, Niedersachsen, das Saarland und Sachsen auf eine Teilnahme. Thüringen, Bayern und Brandenburg beteiligen sich nur am Blitzermarathon am 19. April, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nur an der sogenannten Speedweek ohne Höhepunkt am Freitag - wobei man in Mecklenburg-Vorpommern sogar einen ganzen Aktionsmonat veranstaltet. Das volle Programm fahren nur Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Hessen, Hamburg und Baden-Württemberg.

Die Aktion ist nicht unumstritten. Befürworter verweisen auf die durch die Aktion erzeugte Aufmerksamkeit und den erzieherischen Effekt der Kontrollen. Kritiker sehen zu wenig Effekt im Vergleich zum Aufwand und wollen die Ressourcen lieber kontinuierlich einsetzen.

(jh/dpa)
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