Berlin: Polizist muss Bußgeld für Falschparken mit Streifenwagen zahlen

Er wollte nur schnell eine Pizza kaufen : Polizist muss Bußgeld für Falschparken mit Streifenwagen zahlen

Auch Polizeibeamte sind nicht gefeit vor Strafen bei Verkehrsvergehen: Weil ein Berliner Polizist seinen Streifenwagen für einen schnellen Einkauf falsch parkte, musste er ein Bußgeld bezahlen.

Ein Beobachter fotografierte das Polizeiauto, das direkt an einer Straßenecke zum Teil auf dem Bürgersteig stand, und twitterte die Bilder. Dazu schrieb er: „Zum Pizza holen stellen sich einige Beamte des @polizeiberlin A34 einfach mal aufm Gehweg in den 5 Meter Bereich. Als ich in der Pizzeria nach der Dienstkarte fragte waren sie perplex.“ Weiter hieß es: „Polizisten sollten Vorbilder sein & den Rollstuhlfahrern & Blinden nicht den Weg versperren.“

Die Berliner Polizei erwiderte per Twitter: „Richtig, das war kein Polizeieinsatz. Die Vorgesetzten haben es mit dem Kollegen ausführlich ausgewertet. Er zeigte sich einsichtig und bezahlte das für diese Ordnungswidrigkeit vorgesehene Verwarnungsgeld.“

Bei Twitter lobten anschließend manche Kommentatoren die Einsicht der Polizei. „Gut gemacht! So ein Handeln der Polizei wünsche ich mir“, schrieb einer. Andere kritisierten den Beobachter, der die Polizisten angeprangert hatte: „Ich finde es kleinlich. Die Polizei hat einen sehr schwierigen Job zu machen. Was ist schon dabei wenn die fünf Minuten da stehen.“

(felt/dpa)
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