Berlin: Polizei sperrt Straße wegen verdächtigen Autos

Vor Kennedy-Gedenkfeier: Großeinsatz der Berliner Polizei wegen verdächtigen Autos

Ein verdächtiges Auto löst in Berlin-Schöneberg kurz vor einer Kennedy-Gedenkfeier einen Großeinsatz aus. Ein Sprengroboter bringt Klarheit: Es handelt sich nicht um eine Bombe, sondern offenbar eine selbstgebaute Ladestation.

Aufruhr in Berlin-Schöneberg: Wegen eines verdächtigen Autos musste die Polizei am Montagmorgen eine große Straße sperren. Benachbarte Häuser wurden evakuiert, darunter auch eine Kindertagesstätte. Die Polizei war ursprünglich wegen verkehrswidrigen Parkens auf einer Busspur gerufen worden. Dann entdeckten die Polizisten im hinteren Fußraum des Wagens Kabel und einen Benzinkanister. Die Kennzeichen an dem BMW waren als gestohlen gemeldet, teilte die Polizei mit. 40 Beamte sicherten den Einsatzort auf der Hauptstraße.

Experten des Landeskriminalamts rückten anschließend mit einem Spezialroboter an, der die Gegenstände aus dem Auto holte. Dann die Entwarnung: "Die Drähte gehören wohl zu einer selbstgebastelten USB-Ladestation im PKW", twitterte die Polizei. Nun werde der Halter des Autos überprüft.

  • 100. Geburtstag von John F. Kennedy : JFK – auf den Spuren einer Legende

Vor dem Rathaus Schöneberg soll am Mittag eine Gedenkveranstaltung unter dem Titel "Happy Birthday Mr. President" stattfinden. Der frühere US-Präsident John F. Kennedy wäre heute 100 Jahre alt geworden. 1963 hatte er vor dem Rathaus Schöneberg seine historische Rede mit dem Zitat "ich bin ein Berliner" gehalten.

(oko/AFP/dpa)