Bahnhof Lüneburg: Mann gerät unter Zug und überlebt

Unfall am Bahnhof Lüneburg: Mann gerät unter Zug und überlebt

In Niedersachsen ist ein 36-Jähriger unter einen Zug geraten – und hat den Unfall ohne schwere Verletzungen überstanden. Der Unfall ereignete sich am Dienstag im Bahnhof Lüneburg.

Nach Augenzeugenberichten war der Lüneburger zuvor ins Taumeln geraten und dann gestürzt. Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein, brachte den Zug aber erst hinter dem Mann zum Stehen. Doch der Gestürzte hatte Glück. "Er wurde nicht von den Rädern überrollt, sondern blieb im engen Spalt zwischen den Rädern und dem Bahnsteig liegen", sagte Polizeisprecher Holger Jureczko. Nach ersten Ermittlungen sei der Mann mit Prellungen und Schürfwunden davongekommen.

"Wir gehen definitiv von einem Unfall aus", sagte Jureczko. "Der Mann hat offensichtlich die weiße Sicherheitslinie missachtet." Der Bahnhof Lüneburg wurde für rund 30 Minuten gesperrt, etwa 35 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

(rent/dpa)