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Auto-Brand bei AfD-Chef Tino Chrupalla - Ermittlungen wegen Brandstiftung

Politische Motivation nicht ausgeschlossen : Nach Autobrand bei AfD-Chef Ermittlungen wegen Brandstiftung

Nach dem Brand des Autos von AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla hat die Staatsanwaltschaft Görlitz Ermittlungen wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

Eine politische Motivation der Tat werde nicht ausgeschlossen, erklärte das sächsische Landeskriminalamt (LKA) Sachsen am Dienstag in Dresden. Daher führe das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum die Ermittlungen und suche nach Zeugen.

Chrupallas Auto war den Angaben zufolge am späten Sonntagabend im ostsächsischen Gablenz (Landkreis Görlitz) in Flammen aufgegangen. An dem Wagen entstand ein Totalschaden. Chrupalla klagte den Angaben nach infolge seines Versuchs, das Feuer zu löschen, über Atemwegsbeschwerden und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Auf Twitter hatte der sächsische AfD-Bundestagsabgeordnete am Montag erklärt: „Dieser Brandanschlag auf meine Familie und mich ist ein weiterer Beweis für das, wovor ich gewarnt und weshalb ich alle politischen Akteure zur Mäßigung und Selbstreflexion aufgerufen habe.“ Alle gesellschaftlichen Kräfte seien gefordert, erklärte Chrupalla. Es gehe um den inneren Frieden im Land.

(ala/epd)