Tod in der Reaktorkuppel Arbeiter stirbt in ehemaligem Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich

Mülheim-Kärlich · Im ehemaligen Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich nahe Koblenz ist ein Arbeiter ums Leben gekommen. Der 60-Jährige starb aus zunächst ungeklärter Ursache in der Reaktorkuppel, wie die Polizei mitteilte.

Der Stand der deutschen Atomkraftwerke im April 2012
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Der Rückbau des einstigen Kraftwerks läuft seit 2004. Mehrere Dutzend Tonnen radioaktiver Abfall sind seitdem angefallen. Vom Netz ging die Anlage des früheren Betreibers RWE nach nur 13-monatigem Betrieb schon 1988 - nach einer Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts.

Hintergrund war, dass unter dem Gelände eine unterirdische Verwerfungslinie - eine Bruchstelle im Gestein - verläuft.

(felt/dpa)
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