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Anti-Terror-Einsatz in Chemnitz: Anschlagsverdacht nicht bestätigt

Ant-Terror-Einsatz in Chemnitz : Keine Beweise für Anschlagsplanung

Der Verdacht einer möglichen Anschlagsvorbereitung in Chemnitz, wo die Polizei am Montagabend eine Wohnung durchsucht hatte, hat sich nicht bestätigt.

Es habe Anhaltspunkte gegeben, dass ein Beschuldigter Sprengstoff besitzen könnte, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mit. Dieser Verdacht habe sich aber nicht erhärtet, Festnahmen habe es nicht gegeben.

Die Bundesanwaltschaft hatte im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat" (IS) die Wohnung des Beschuldigten durchsuchen lassen.

Daran waren nach Angaben des sächsischen Landeskriminalamtes 115 Polizeikräfte beteiligt, darunter auch Spezialeinheiten. Es besteht nach Angaben der Bundesanwaltschaft jedoch weiter der Verdacht, dass der Beschuldigte Gelder an den IS übermittelte.

(maxk/afp/dpa)