1. Panorama
  2. Deutschland

Amazon-Kunden erhalten wegen Systemfehler E-Mail von Prime Music

Wirbel um „Prime Music“ : Amazon-Kunden erhalten wegen Systemfehler E-Mail

Einige Amazon-Kunden haben am Freitag eine E-Mail vom „Prime Music“ erhalten, in der sie als sogenanntes „Prime-Mitglied“ begrüßt werden. Dabei handelt es sich offenbar um einen Systemfehler.

Eine E-Mail von „Prime Music“ hat am Freitag bei einigen Amazon-Kunden wohl für einen Schrecken gesorgt: Obwohl kein Abo abgeschlossen wurde, bekamen Amazon-Kunden eine E-Mail, in der Sie als „Prime-Mitglied“ begrüßt wurden, weil sie angeblich einen ersten „Stream“ genutzt haben - obwohl sie nichts dergleichen getan haben. Dabei handelt es sich offenbar nicht um eine sogenannte „Pishing-Mail“, die von einer unseriösen Quelle stammt, sondern in der Tat um eine von „Prime Music“ versandte Nachricht.

Über den Streaming-Dienst „Prime Music“ können Kunden Musik oder zum Beispiel Hörbücher anhören. Ein solches „Prime-Abo“ ist allerdings mit Kosten verbunden. Nach einem freien Probezeitraum kostet ein Abonnement aktuell 7,99 Euro.

„Liebes Prime-Mitglied,vielen Dank für Ihren ersten Stream mit Prime Music. Um das meiste aus Ihrem Prime-Vorteil herauszuholen, möchten wir Ihnen hier die beliebtesten Funktionalitäten vorstellen“, heißt es in der Mail. Folgend werden die verschiedenen Funktionien dargestellt.

Nach einem Anruf beim Kundenkontakt klärt sich das Problem. Es folgt eine weitere E-Mail mit dem Hinweis, dass man wegen eines Systemfehlers eine Mail für „Prime Music“ erhalten habe. „Der Fehler ist uns bereits bekannt und unsere Techniker arbeiten an einer Lösung“ heißt es darin. Desweitern entschuldigt sich das Unternehmen für den Vorfall und verspricht das Problem so schnell wie möglich zu beheben.

Wer die E-Mail fälschlicherweise erhalten hat und gar kein Prime Music-Abo abgeschlossen hat, wird auch in seiner Abo-Übersicht im Amazon-Kundenkonto kein Music-Abo finden. Wie viele Kunden tatsächlich von den Systemfehler betroffen sind, ist bislang unklar.

Sollten Kunden andere verdächtige Mails erhalten, bei denen es sich um Pishing-Nachrichten handeln könnte, sollten Nutzer darin nicht auf Links klicken und die Mail bei Amazon melden.

(dtm)