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Trockene Kälte an Karneval: Am Aschermittwoch ist Schluss mit Dauerfrost

Trockene Kälte an Karneval : Am Aschermittwoch ist Schluss mit Dauerfrost

Frankfurt (RPO). Kalt und trocken: Die großen Karnevals- und Fastnachtsumzüge am Sonntag und Rosenmontag müssen sich nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes nicht durch Neuschnee kämpfen. Die Narren sollten bei weiter winterlichen Temperaturen aber warme Verkleidungen wählen. Zum Aschermittwoch deutet sich eine Milderung mit Plusgraden zumindest im Westen Deutschlands an.

Am Freitag schlug der Winter vor allem im bereits schneeerprobten Mecklenburg-Vorpommern wieder zu. Neuschnee, Verwehungen und Vereisung sorgten dafür, dass zahlreiche Fahrzeuge in Ostvorpommern im Müritzgebiet und Mecklenburg-Strelitz stundenlang im Schnee stecken bleiben. Viele vor allem kleinere Straßen waren unpassierbar. Es kam erneut zu Einschränkungen im Zugverkehr.

In Hessen und Sachsen-Anhalt bremste der Schnee die Fahrer auf mehreren Autobahnen aus. Nordöstlich von Kassel musste am Morgen nach einem Lkw-Unfall vorübergehend die A44 gesperrt werden. Bei Sangerhausen in Sachsen-Anhalt wurde ebenfalls nach Lkw-Unfällen die A38 dicht gemacht. In der Nähe von Halle ereigneten sich auf der A14 gleich mehrere Unfälle, die Autobahn war laut Polizei stundenlang voll gesperrt.

Ein bisschen Sonne

Zum Höhepunkt des Faschings von Sonntag bis Dienstag beruhigt sich das Wetter, wie der Meteorologe Peter Hartmann sagte. Nach einzelnen Schneeflocken am Sonntag könne sich am Rosenmontag schon örtlich, am Faschingsdienstag dann schon etwas verbreiteter auch mal die Sonne durchsetzen. Nur im Nordwesten gibt es wieder etwas Regen und Schnee.

Auch mit den Temperaturen geht es langsam bergauf: Am Sonntag herrscht bundesweit noch Dauerfrost, ab Rosenmontag werden zumindest in den Karnevalshochburgen von Mainz bis Düsseldorf leichte Plusgrade erreicht. Die Nächte bleiben frostig, bei Aufklaren kann es in den Mittelgebirgen und in Süddeutschland wieder strengen Frost von unter minus zehn Grad geben.

Aschermittwoch sind im Rheinland auch schon mal plus sechs Grad drin, die Meteorologen sprechen in ihrer Trendprognose für das darauffolgende Wochenende von nasskaltem Wetter mit vielen Wolken und zeitweiligen Niederschlägen, die nach Norden hin zum Teil bis in tiefe Lagen als Schnee oder Schneeregen fallen, nach Süden hin eher als Regen.

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(apd/csi)