Ab Juni 2019: Das ändert sich für Verbraucher

E-Scooter, Diesel-Fahrverbote, Bewacherregister : Das ändert sich für Verbraucher im Juni

Die elektrischen Tretroller sind ab Juni auf Gehwegen und Straßen unterwegs. In Essen und Gelsenkirchen drohen Dieselfahrverbote. Security-Mitarbeiter müssen in einem zentralen Bewachungsregister gespeichert werden und Eurowings streicht Snacks.

Der Großstadtverkehr befindet sich im Wandel – in einigen Städten müssen Dieselautos draußen bleiben, dafür kommen elektrische Tretroller hinzu. Die wichtigsten Änderungen für Verbraucher im Juni:

Elektrische Tretroller

Nach einigem Hin und Her werden die elektrischen Tretroller nun zur Mitte des Monats auch in Deutschland erlaubt. Die E-Scooter dürfen maximal 20 Stundenkilometer schnell fahren und müssen auf dem Radweg bleiben. Gibt es keinen Radweg, darf die Straße benutzt werden, nicht aber Gehwege oder Fußgängerzonen. Außerdem gilt ein Mindestalter von 14 Jahren. Zahlreiche Firmen stehen bereits in den Startlöchern, um die Fortbewegungsmittel an Pendler und Touristen zu verleihen.

Diesel-Fahrverbote

Ab Samstag dürfen ältere Dieselautos auf zwei Straßenabschnitten in Darmstadt nicht mehr fahren. Die Fahrverbote betreffen alle Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 und älter. Darmstadt ist nach Hamburg und Stuttgart die dritte Stadt, die ältere Diesel aussperrt.

Informieren sollten sich aber auch Dieselhalter in Berlin: Dort sollen sie mit ihren Autos ab Anfang Juli 15 Straßenabschnitte nicht mehr passieren dürfen. Auch in Essen und Gelsenkirchen drohen demnächst Fahrverbote, falls die Landesregierung ihre Berufungsverfahren verliert.

Bewacherregister

Ab Beginn des Monats müssen Security-Mitarbeiter in einem zentralen Bewacherregister gespeichert werden. Dadurch sollen die Behörden die Sicherheitsleute vor Ort besser kontrollieren können. Unter anderem in Flüchtlingsunterkünften und bei Großveranstaltungen sehen sich Mitglieder des Sicherheitspersonals immer wieder Vorwürfen von Übergriffen ausgesetzt.

Eurowings streicht Snacks

Die Billig-Tochter der Lufthansa, Eurowings, streicht am 4. Juni die kostenlosen Snacks und Getränke in der Economy Class. Passagiere auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die den Smart-Tarif gebucht haben, müssen dann wie bei vielen Konkurrenten für die Verpflegung extra zahlen. Immerhin dürfen sie künftig aber am Priority Boarding teilnehmen.

(jms/AFP)
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