A9 nahe Leipzig: Ein Mensch stirbt bei Flixbus-Unfall - 13 Schwerverletzte

Viele Schwerverletzte : Ein Mensch stirbt bei Busunfall auf A9 nahe Leipzig

Am Sonntagabend ist es auf der Autobahn 9 nahe Leipzig zu einem schweren Unfall mit einem Reisebus gekommen. Dabei ist ein Mensch ums Leben gekommen. Viele weitere wurden verletzt, 13 davon schwer.

Die Autobahnpolizei in Weißenfels sprach am frühen Sonntagabend zunächst von mindestens 13 Schwerverletzten. Ein Polizeisprecher am Unfallort zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und Bad Dürrenberg sprach später von mindestens sieben Schwerverletzten und zahlreichen Leichtverletzten.

Nach Angaben des Sprechers war die Lage zunächst noch unübersichtlich: Hubschrauber und Rettungswagen transportierten Betroffene von der Unfallstelle ab. Vier Hubschrauber und mehr als zehn Rettungswagen waren im Einsatz.

Der Bus des Unternehmens Flixbus hatte sich nach ersten Angaben der Polizei am frühen Abend auf der A9 in Richtung München überschlagen. Anschließend blieb das Fahrzeug auf der Seite liegen. Bilder von der Unfallstelle zeigten ein völlig zerstörtes Wrack.

Mehr als 70 Fahrgäste waren zum Zeitpunkt des Unfalls an Bord. Die A9 wurde an der Unfallstelle in beide Richtungen voll gesperrt. Wie lang die Sperrung andauern sollte, war am Sonntagabend noch nicht abzusehen.

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„Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs“, bestätigte das Reiseunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. „Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.“

(felt/dpa)
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