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Virologe Streeck erschrocken über Hass im Netz: #sterbenmitstreeck

Provokanter Hastag #sterbenmitstreeck : Virologe Streeck erschrocken über Hass im Netz

In einer Reihe von Tweets mit dem Hashtag „#sterbenmitstreeck“ werden dem Bonner Virologen derbe Vorwürfe gemacht. Auch zu seinem Ableben werde online aufgerufen.

Der Virologe Hendrik Streeck (43) hat sich erschrocken über Hass und Diffamierung im Internet geäußert. „Wenn wissenschaftliche Debatte und Forschung dazu führen, dass mit # zu meinem Ableben oder sterben mit mir aufgerufen wird, ist das nicht nur sehr verletzend“, twitterte der Direktor des Instituts für Virologie am Uniklinikum Bonn am Dienstag. Es erschrecke ihn auch, wie groß „der Hass und die Diffamierung im Netz geworden“ seien. Mehrere Medien berichteten darüber.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Wenn wissenschaftliche Debatte und Forschung dazu führen, dass mit # zu meinem Ableben oder sterben mit mir aufgerufen wird, ist das nicht nur sehr verletzend, es erschreckt mich gerade zu, wie gross der Hass und die Diffamierung im Netz geworden ist. <a href="https://twitter.com/hashtag/washashtagsausl%C3%B6senk%C3%B6nnen?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#washashtagsauslösenkönnen</a></p>&mdash; Hendrik Streeck (@hendrikstreeck) <a href="https://twitter.com/hendrikstreeck/status/1336260693360861184?ref_src=twsrc%5Etfw">December 8, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Der Tweet war allem Anschein nach anderen Tweets gewidmet, die mit dem Hashtag „#SterbenmitStreeck“ auf Twitter kursierten. Der Hashtag stieg sogar in die Twitter-Trends auf. Streeck wurde in den Beiträgen zum Beispiel eine Verharmlosung von Corona vorgeworfen. Viele nahmen den Virologen aber auch in Schutz.

Streeck gehört zu den bekanntesten Experten, wenn es um die Corona-Pandemie geht. Er hatte unter anderem erklärt, dass man Corona nicht bagatellisieren dürfe - überdramatisieren solle man es aber auch nicht.

(chal/dpa)