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Urlaub Spanien & Mallorca: Corona-Regeln, Einreise & Risikogebiete

Balearen, Kanaren etc. : Diese Regeln gelten aktuell für den Spanien-Urlaub

In Spanien sind die Infektionszahlen zuletzt stark gesunken. Seit 29. August ist das Land nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft. Was Urlauber auf den Kanaren, Balearen oder dem Festland dennoch beachten müssen.

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert.

In welchem Urlaubsland müssen Touristen noch in Quarantäne, sind Strände dort zugänglich, welche Abstandsregeln gelten, dürfen Restaurants besucht werden – diese Fragen treiben viele Menschen um. Wir geben eine Übersicht über die beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Das Land Spanien mit seinen Urlaubshochburgen Mallorca oder Gran Canaria interessiert zahlreiche Reisende.

Spanien zählte zu den Ländern, die von der zweiten Corona-Welle direkt zu Beginn und besonders hart getroffen wurden. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz dort innerhalb kurzer Zeit stark angestiegen war, sinken die Zahlen seit längerem wieder. Zuletzt lag die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 51,3 (Stand: 16. September). Auf den Baleareninseln, also Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera, liegt die Inzidenz mit 55,0 (Stand: 16. September) etwas höher. Auf den Kanaren mit Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura sind die Infektionen am niedrigsten. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort bei 35,29 (Stand: 15. September). Vor einer Einreise nach Spanien warnt das Auswärtige Amt nicht mehr, das ganze Land ist seit Ende August kein Hochrisikogebiet mehr.

Darf man als Tourist nach Spanien einreisen?

Ja, die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten ist möglich.

Was ist bei der Einreise zu beachten?

Seit dem 23. August ist ganz Deutschland als Risikogebiet eingestuft. Für alle Reisenden, die aus einem Risikoland oder -gebiet kommen besteht die Verpflichtung, ein negatives Corona-Testergebnis mit sich zu führen.  Reisende müssen bei der Einreise nach Spanien also einen negativen Corona-Test oder einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorlegen.

Alle Reisenden müssen zudem ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen und vorlegen können. Das Formular erzeugt einen QR-Code, der bei der Einreise vorzuzeigen ist. Das kann auch über die SpTH-App (eine kostenfreie Applikation für Smartphones) erfolgen – und in Ausnahmefällen sogar in Papierform. Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

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Bei der Einreise finden nach Angaben des Auswärtigen Amtes regelmäßig Kontrollen statt: Auswertung des Einreiseformulars, visuelle Kontrollen der Reisenden und/oder Temperaturmessungen. 

Welche Sonderregeln gelten auf den spanischen Inseln?

Für die Inseln gelten dieselben Einreiseregeln, wie für Spanien. Es gibt allerdings Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt. Das Verbot von Zusammenkünften für Personen aus unterschiedlichen Haushalten zwischen 2 Uhr und 6 Uhr gilt derzeit nur für Ibiza.

Welche Corona-Regeln gelten in Spanien?

Die Maskenpflicht im Freien wurde aufgehoben. Das Tragen einer Maske ist nur verpflichtend, wenn kein ausreichender Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. In der Autonomen Gemeinschaft Madrid wurde die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Zusammenkünfte sind aber sowohl draußen als auch drinnen hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Die nächtliche Ausgangssperre in der Autonomen Gemeinschaft Katalonien wurde aufgehoben. Restaurants und Diskotheken schließen um 0.30 Uhr. Auch in der Autonomen Gemeinschaft Valencia wurde die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben, doch es gelten spezielle Auflagen und eingeschränkte Öffnungszeiten für Restaurants und Diskotheken.

Haben Hotels, Restaurants, Bars und Cafés in Spanien geöffnet?

Grundsätzlich dürfen sie öffnen – allerdings mit eingeschränkter Kapazität und Hygienekonzepten, um die Corona-Schutzmaßnahmen zu gewährleisten. Über die Vorschriften informiert die jeweilige Unterkunft. Für den gastronomischen Bereich gelten ebenfalls strenge Vorgaben, es gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5 Meter zwischen den Tischen. Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt.

Wie sieht es mit kulturellen Veranstaltungen aus?

Auch das hängt von den Regierungen der einzelnen Regionen ab. Generell gilt: Museen und andere kulturelle Angebote können öffnen, es gelten jedoch bestimmte Sicherheitsmaßnahmen, so müssen Besuche meist vorab angemeldet werden. Am sinnvollsten ist es, sich direkt bei den Einrichtungen vorab zu informieren, welche Regeln gelten.

Haben die Geschäfte in Spanien geöffnet?

Nur mit beschränkter Kapazität.

Welche Regeln müssen bei der Rückreise nach Deutschland beachtet werden?

Seit dem 1. August müssen Urlauber einen negativen Corona-Test (PCR- oder Antigen-Schnelltest) vorweisen können – egal ob sie mit dem Flugzeug, Auto oder der Bahn kommen. Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren. Da Spanien nicht mehr als Hochrisiko-Gebiet gilt, entfällt die 10-tägige Quarantäne-Pflicht.

Wo gibt es die Information zu sämtlichen Reiseländern gebündelt?

Das Auswärtige Amt informiert laufend, und auch auf einer neuen Webseite der EU-Kommission können Touristen ihr Zielland eingeben und herausfinden, welche Corona-Bestimmungen dort zu beachten sind. Trotz der Grenzöffnungen unterscheiden diese sich von Land zu Land teilweise stark.

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(bora/ahar/grof/capf/jlu/c-st/ha/hebu/dpa)