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Urlaub Frankreich 2021: Corona-Risikogebiete, Lockerungen und Regeln

Inzidenz stark gestiegen : Teile von Frankreich werden Corona-Hochrisikogebiet

Die Bundesregierung stuft größere Teile Südfrankreichs als Corona-Hochrisikogebiet ein. Das Auswärtige Amt rät von touristischen Reisen ab. Der Überblick.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

In welchem Urlaubsland müssen Touristen noch in Quarantäne? Sind Strände dort zugänglich? Welche Abstandsregeln gelten, und dürfen Restaurants besucht werden? Diese Fragen treiben viele Menschen vor der Ferienzeit um - gerade für Frankreich mit Urlaubshochburgen wie der Côte d’Azur und der Bretagne interessieren sich zahlreiche Reisende.

Gibt es derzeit Reisewarnungen für Frankreich?

Frankreich ist in einigen Regionen von Corona wieder stärker betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen beträgt in Occitanie, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Korsika sowie den französischen Überseegebieten Guadeloupe, Martinique, Réunion, St. Martin, Saint-Barthélemy mehr als 100 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage. Deshalb werden sie ab Sonntag, 8. August, als Hochrisikogebiet eingestuft. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen wird gewarnt. 

Wie läuft die Einreise nach Frankreich für Urlauber ab?

Die Einreise aus Deutschland, den EU- und Schengenstaaten sowie Andorra, Monaco, San Marino, Vatikanstaat und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien sowie Nordirland ist möglich. Einreisende aus diesen Ländern müssen einen höchstens 72 Stunden vor Reisebeginn vorgenommenen negativen PCR-Test vorweisen. Wer auf dem Luft-/Land- oder Seeweg aus diesen Ländern einreist, muss zudem eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgeben.

Ausnahmen von der Testpflicht gelten für Einreisen auf dem Landweg von weniger als 24 Stunden Dauer und in einem Umkreis von weniger als 30 Kilometer vom eigenen Wohnort, für beruflich veranlasste Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit solche Tests nicht zulassen und für berufliche Reisen von im gewerblichen Straßenverkehr Tätigen. Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist mit geeigneten Dokumenten nachzuweisen.

Welche Corona-Regeln gelten im Alltag in Frankreich?

Die nächtliche Ausgangssperre wurde aufgehoben. Gastronomiebetriebe im Außenbereich, auch nicht-essentielle Geschäfte, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Freibäder, Sportstadien und ähnliche Veranstaltungsorte sind mit Einschränkungen wieder geöffnet. Weitere Lockerungen etwa für die Gastronomie in Innenräumen oder Freibäder sind ebenfalls erfolgt. Regionale Ausnahmen sind möglich. Aber: Für Touristinnen und Touristen ohne vollständige Impfung könnten die strengeren Regeln ins Geld gehen. Schon ab 21. Juli ist der Eintritt zu Kulturstätten nicht mehr ohne Nachweis möglich, ab August wird auch der Zugang zu Fernzügen, Reisebussen, Restaurants und Cafés ohne den sogenannten Gesundheitspass verwehrt. Zwar reicht für den Eintritt ein negativer PCR- oder Antigentest, der auch in Papierform vorgezeigt werden kann. Allerdings darf dieser nicht älter als 48 Stunden sein. Wer sich also ohne vollständige Impfung länger als zwei Tage in Frankreich aufhält, wird künftig wohl in die Tasche greifen müssen, weil PCR- und Antigentests für ausländische Touristen in Frankreich nicht mehr kostenlos sind.

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Wo gibt es die Information gebündelt?

Auf einer neuen Webseite der EU-Kommission können Touristen ihr Zielland eingeben und herausfinden, welche Corona-Bestimmungen dort zu beachten sind. Trotz der Grenzöffnungen unterscheiden diese sich von Land zu Land teilweise stark. Auch das Auswärtige Amt informiert.

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(ahar/grof/sed/june/chal)