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Süßwarenketten in Corona-Krise: Arko, Hussel und Eilles beantragen Insolvenz

Süßwarenketten in der Krise : Arko, Hussel und Eilles beantragen Insolvenz

Gleich drei bekannte Süßwarenketten fallen der Corona-Krise jetzt zum Opfer. Die Deutsche Confiserie Holding hat Insolvenz beantragt für die Geschäfte von Arko, Hussel und Eilles.

Die Deutsche Confiserie Holding (DCH) mit den Süßwarenketten Arko, Hussel und Eilles hat Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Norderstedt in Schleswig-Holstein sei dem Antrag am Montag gefolgt, berichteten die "Kieler Nachrichten". Die Süßwarenketten leiden stark unter den Corona-Beschränkungen.

"Es ist uns nicht leichtgefallen, den Insolvenzantrag zu stellen", sagte DCH-Geschäftsführer Patrick Weber der Zeitung. Er gab sich aber zuversichtlich, die Marken "positiv in die Zukunft zu führen". Für die Holding arbeiten rund 1600 Menschen; sie hat rund 300 Filialen der Marken Arko, Hussel und Eilles bundesweit. Dazu kommen Verkaufsstellen im Lebensmitteleinzelhandel.

Arko mit Eilles hatte im September 2018 Hussel übernommen. Der Zusammenschluss sollte "attraktive Größenvorteile" und "Grundlage für gemeinsames Wachstum" bilden. Arko war 1948 in Wahlstedt in Schleswig-Holstein gegründet worden, Hussel 1949 in Hagen. Eilles hatte Arko schon 2016 von J.J. Darboven übernommen.

(chal/AFP)