Verlängerung der Reisewarnung Das müssen Urlauber wissen

Düsseldorf · Bis zum 14. Juni hat der Bund die Reisewarnung verlängert. Das Buchen für die Zukunft wird noch riskanter. Bei den bisherigen Reisen warnen Verbraucherschützer davor, dass es nur Gutscheine als Erstattung geben könnte.

Norddeich statt Norwegen - dieses Motto dürfte in diesem Jahr gelten.

Norddeich statt Norwegen - dieses Motto dürfte in diesem Jahr gelten.

Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Das Coronavirus wird das Reiseverhalten in diesem Jahr verändern. Mehrere Trends sind abzusehen: Grundsätzlich werden weniger Deutsche in den Urlaub fahren als in den Vorjahren. Sie werden deutlich seltener mit dem Flugzeug reisen, wohingegen Touren mit dem Auto zunehmen dürften. Und nachdem die Bundesregierung die globale Reisewarnung am Mittwoch bis zum 14. Juni verlängert hat, ist auch klar, dass das Buchen eines Urlaubs im Ausland zum Glücksspiel werden kann. „Wer jetzt reserviert, kann manchmal gute Preise bekommen“, sagt Ute Dallmeier, Geschäftsführerin des First-Reisebüros in Mönchengladbach, „andererseits ist bei vielen Zielen völlig unsicher, ob die Reise angetreten werden kann. Dann kommt es auf die Stornoregeln an.“